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L u k


Luk unterscheidet sich von seinem Bruder Lukas nur durch ein paar fehlende weiße Haare auf der Brust. Luk und Lukas zeigen aber schon kleine Unterschiede. Während Lukas mit Vorliebe bei Frauchen strickt, wenn sie im Bett liegt, und dann intensiv beschmust werden möchte, holt sich Luk seine Streicheleinheiten eher im Laufe des Tages ab. Beide sind aufgeweckt und öffnen sehr gern Türen, indem man auf die Türklinke springt. Auch sie jagen mit Vorliebe kleinere Katzen, wozu immer wieder leider auch Elsa gehört. Dennoch haben sich auch diese beiden recht gut in die große Gruppe integriert. Sie sind zu stattlichen Katern herangewachsen, die sich vor niemandem fürchten.

Luk ist mehr der Schmusekater. Man kann auch Muttersöhnchen sagen. Er hat immer noch ein herzliches und enges Verhältnis zu seiner Mutter Lea. Wenn diese sich irgendwo zum schlafen hinlegt, ist er nicht weit, und gesellt sich zu ihr. Nicht immer ist ihr das Recht und sie will ihre Ruhe vor ihm haben. Dies zeigt sie ihm auch durch zartes Fauchen oder indem sie ihn fortstößt. Das beeindruckt ihn aber keineswegs. Durch unerschöpfliche Penetranz gelingt es ihm dann doch sich zu ihr zu legen. Lea läßt ihn gewähren. Das gleiche versucht er mit mir. Da kann es passieren, daß er möchte, daß ich mit ihm ins Bett gehe, um mit ihm zu Schmusen. Da läuft er also mit Geschreie vor mir her und sieht mir dabei tief in die Augen. Da hilft dann nur, dieses Gehabe zu ignorieren. Geht er dann unverrichteter Dinge weg, heißt dies aber noch lange nicht, daß er schon aufgegeben hat. Meist dauert es nicht sehr lange und er startet den nächsten Versuch. Auch hier hilft nur eiserne Ignoranz. Irgendwann gibt er dann freiwillig auf, oder Lea muß wieder herhalten.